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Caral - Tages-Tour - ab/bis Lima   [zurück]


Abfahrt: ca. 07:00 Uhr / Ankunft: ca. 19:00 Uhr

CARAL - die älteste Stadt Südamerikas

Fahrt über die Panamericana des Nordens, das Dorf Ambar und weiter nach Caral. Knapp 200 Kilometer nördlich von Lima liegt die 4600 Jahre alte Ciudad Sagrada de Caral ("heilige Stadt Caral"), im Supe-Tal auf einer Wüstenterrasse in den Voranden, eine antike Stadt, die 1905 entdeckt wurde. Jetzt haben amerikanische Wissenschaftler durch Radiocarbon-Datierungen festgestellt, dass die Stadt älter ist als bisher vermutet. Sie ist wahrscheinlich zwischen 2600 und 2000 v. Chr. entstanden - zu jener Zeit, als in Ägypten die ersten Pyramiden gebaut wurden. Damit ist Caral die älteste Stadt der Neuen Welt und damit ein gutes Jahrtausend älter als die noch vor den Maya entstandene Kultur der Olmeken. Das soziale und politische System von Caral kann nach Meinung einiger Wissenschaftler als die Wurzel der späteren Inka-Kultur gelten.
Caral besteht aus einer Fläche von 65 Hektar, mit einem Kern und einer Randzone, die riesige architektonische Strukturen, vier verschiedene Wohngebiete, Häuser des Adels und 2 rundliche Plätze und Flächen für das öffentliche Zusammentreffen des Volkes zeigen. Die steinernen Pyramiden mit sakralen Innenanlagen und die aus bearbeiteten Steinen erkennbar einer urbanen Siedlung entsprechen den Gemäuer mit zum Teil mineralfarbigen Fußböden und Wänden und zahlreich erhalten gebliebenen Fundstücken, wie z.B. geflochtenen Netzen zur Beförderung von Mauersteinen, akustisch aufeinander abgestimmten und mit eingeritzten Tierzeichen versehenen Flautas (Flöten) aus Knochen von Pelikanflügeln, unversehrt die Jahrtausende überstanden haben.

Beherrscht wird die Stadt von sechs größeren Mounds (pyramidalen Strukturen), deren größter die "Piramide Mayor" ist. Sie ist 160 m lang, 150 m breit und ganze 18 m hoch. Am Fuße dieses Tempels stehen zwei Monolithen, die doppelt so groß sind wie ein erwachsener Mensch. Etwa 300 m im Süden der zentralen Moundanlage findet sich ein Ort, der von den Archäologen "Chupacigarro" genannt wird. Die Anlage zeigt einen der beiden versenkten Höfe und erinnert an ein Amphitheater. Angeschlossen an dieses "Amphitheater" ist der "Altar des heiligen Feuers", der von einem unterirdischen Kanal mit Luft versorgt wurde. Insgesamt sollen in Caral über 3000 Menschen gelebt haben. Allerdings fand man bisher lediglich zwei Skelette. Das Randgebiet besteht aus etlichen Wohnungen mit Blick auf das Supe-Tal. Nach der Besichtigung der Ausgrabungsstätte Rückfahrt nach Lima.

 


Preis: EUR 128,-- pro Person

Diese Tour ist ab 2 Personen möglich und findet mit einem Jeep und einem Reiseführer in englischer Sprache (wenn gewünscht) statt. Die Verpflegung nicht inbegriffen.